Am 4. Mai 1294 wurde der Grundstein zum Augustiner-Kloster auf dem Haberfelde an der »Neuhauser Gasse« gelegt. Urkundlich steht fest, daß bereits im Jahre 1328 ein Brauhaus betrieben wurde. Nach der Säkularisation der Klöster zog die Brauerei in die Neuhauser Straße und blieb in diesem zweiten Stammhaus bis zum Jahre 1885. Zur Jahrhundertwende wurde das Anwesen von dem bekannten Architekten Emanuel von Seidl neu gestaltet. Die Augustiner Großgaststätten mit Muschelsaal und Arkadengarten zählen heute zu den wenigen unverändert erhalten gebliebenen Baudenkmälern des Münchner Jugendstils. Das Bier muß schon damals ganz vorzüglich geschmeckt haben, denn anno 1791 rügte der Landesherr, Kurfürst Karl Theodor, öffentlich die Sauflust der Mönche. Das Bräuhaus der Augustiner war Versammlungslokal der Bäckerknechte und ein beliebter Ort fröhlicher Geselligkeit für Einheimische und Besucher der Stadt. Seit 1984 ist der Münchner Gastronom Manfred Vollmer Pächter der Augustiner Großgaststätten in der Fußgängerzone. Er und seine bewährte Mannschaft führen das Haus ganz im Sinne eines Münchner Traditionslokals, das eine gepflegte Gastlichkeit mit dem typischen Flair der Weltstadt mit Herz verbindet.


On may 4th, 1294, the cornerstone ceremony for the Augustinian Monastery took place upon the Haberfelde. In 1328 appeared the first documented mentioning of a brewery beeing operated by the monks. On secularisation of the monasteries, the brewery was moved into the buildings at the Neuhauser-Straße 275. This lot, today number 27, is therefore the second "original Site" of the "Augusiner Brauerei". Beer continued to be brewed in the large Augustinian restaurant establishment on the Neuhauser Straße until 1885. The historic building in its present form dates back to the year 1896/97. Today this is the Augustiner Brewery's central and primary "public house" equipped with a restaurant, a garden in the inner courtyard, a beerhall and historic rooms for festivities of all kinds for 20 to 300 persons.